Q11 - Studienreise Paris

Seit 2010 bietet die Fachschaft Französisch interessierten Schülerinnen und Schülern der Q11, die Französisch als erste oder zweite Fremdsprache lernen, die Möglichkeit nach Paris zu fahren.
Gerne steht die Reise in unmittelbarem Zusammenhang mit dem P-Seminar „Organisation und Durchführung einer Reise nach Paris“. Es dürfen aber auch SchülerInnen mit, die nicht im jeweiligen Seminar sind, da die Gruppe der Reisenden sonst zu klein wäre.
Höhepunkt der Studienfahrt ist der Nationalfeiertag Frankreichs am 14. Juli jeden Jahres. Morgens kann man die Militärparade auf den Champs-Elysées bewundern und vielleicht erhascht man sogar einen Blick auf den Staatspräsidenten. Die Museen haben geöffnet und sind für jedermann frei zugänglich. Abends findet am Eiffelturm ein klassisches Konzert statt, das von einem halbstündigen prächtigen Feuerwerk abgerundet wird.
Aber auch abgesehen vom Nationalfeiertag gibt es viel zu erkunden. Das Programm ist dicht und es kommt sicher keine Langeweile auf. So gut es geht erlaufen wir uns die Stadt und sind von früh bis nachts auf den Beinen. Ein Besuch im Louvre, Musée d’Orsay oder Centre Pompidou ist Pflicht. Wir fahren nicht etwa mit dem Aufzug auf den Eiffelturm, nein, wir erklimmen la grande dame en fer zu Fuß! Montmartre, St. Germain, der Jardin du Luxembourg, all das darf nicht auf dem Programm fehlen. Und für die ganz Hartgesottenen geht es sogar hinab in den größten Friedhof von Paris, den Catacombes.
Wer noch mehr Einblick in die Studienreise gewinnen möchte, sollte in die letzten Reiseberichte hineinschmökern und die für sich sprechenden Bilder früherer Reisen auf sich wirken lassen.
Viel Vergnügen – amusez-vous bien!

Katja Kopp

Erste Eindrücke von der Studienfahrt Paris 2016

 

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Parisfahrt 2015

Paris, je t’aime

Im Rahmen des P-Seminars „Organisation einer Parisfahrt“ durften wir fünf Tage in der Hauptstadt Frankreichs verbringen. Nach einer elfstündigen (und schlaflosen) Busfahrt erreichten wir endlich unser Ziel: Paris! Auf dem Weg zu unserer Unterkunft, zur Mije, sammelten wir bereits erste Eindrücke von der Stadt der Liebe. Uns blieb nur eine kurze Pause, denn um die Mittagszeit sollten wir schon den Eiffelturm erklommen haben, von wo aus wir dank des schönen Wetters einen wunderschönen Ausblick genießen konnten. Neben dieser wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit von Paris besichtigten wir auch noch den Louvre und das Musée d’Orsay sowie die Notre Dame und das Centre Pompidou.
Auch weniger berühmte Attraktionen wie der Cimetière du Père-Lachaise, der Jardin du Luxembourg und der Marché aux Fleurs – drei absolute Geheimtipps – standen auf unserer Sightseeing-Liste. Auf der Suche nach ein bisschen Nervenkitzel und um der Hitze zu entkommen, besuchten wir das Reich der Toten: die Katakomben von Paris. Anschließend konnten wir uns bei einer Bootsfahrt auf der Seine entspannen und dabei gleichzeitig den Sonnenuntergang genießen. Auf dem Weg durch die Stadt und entlang der Seine sahen wir immer wieder die Bouquinistes – typische Pariser Straßenbuchhändler – sowie auch die Buchhandlung Shakespeare & Company, die wir am liebsten gar nicht mehr verlassen wollten. Und wer noch ein besonderes Andenken an Paris suchte, wurde in den Passages Jouffroy und des Panoramas fündig.

Iya Traore

Ein point culminant unserer Reise war der Aufenthalt im Viertel Montmartre am Abend. Hier durfte natürlich die Besichtigung der Kirche Sacré Coeur im sogenannten „Zuckerbäckerstil“ nicht fehlen. Auf den Treppen vor dieser Sehenswürdigkeit lauschten wir der Musik mehrerer Straßenkünstler, die uns das französische Flair verspüren ließen und sahen sogar mehrere kleine Feuerwerke, die die ganze Stadt erleuchteten. Dies stimmte uns bereits auf den folgenden Tag ein – den Nationalfeiertag Frankreichs, den 14. Juli. Schon am Morgen erwartete uns in ganz Paris eine ausgelassene Stimmung. Unser Tag begann mit der Militärparade, die entlang der Champs-Elysées zog. Das Spektakel erreichte ihren Höhepunkt, als die französische Luftwaffe Formationen flog und einen Kondensstreifen in den Nationalfarben bleu-blanc-rouge in den Himmel zeichnete. Der ein oder andere konnte zwischen den Menschenmassen sogar einen Blick auf die Limousine des Präsidenten François Hollande erhaschen. Gegen Abend fand das alljährlich klassische Open-Air-Konzert vor dem Eiffelturm statt, welches um 23 Uhr durch das traditionelle Feuerwerk abgerundet wurde. Der Nachhauseweg gestaltete sich jedoch als schwierig, da nicht nur die Straßen, sondern auch die Métro komplett überfüllt waren – doch schließlich fanden wir alle sicher heim und ließen in dieser letzten Nacht noch einmal all die schönen Erlebnisse Revue passieren.
Das Allerwichtigste jedoch kommt zum Schluss: Wir möchten uns herzlich bei Herrn Köpf bedanken, der uns auf unserer Parisfahrt begleitete, und allen voran bei Frau Kopp, die als Kursleiterin und Organisatorin Paris zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Wir wissen Ihr unglaubliches Engagement wirklich zu schätzen! Danke für die vielen schönen Erinnerungen! Wir würden immer wieder mitfahren wollen! Paris, je t’aime!

Carrie Kirmer und Laura Lohr

Gruppenbild_Arc de Triomphe Palais Royal Louvre_Instantane 14 juillet_34 14 juillet_23 14 juillet_Hollande5 La Defense_Miro8 MIJE10 Stravinsky Brunnen13 Montmartre_Consulat11 Tour Eiffel1 Tour Eiffel2 06 Musees 04 03 Cite 42 08 Montmartre 02 08 Montmartre 06 08 Montmartre 22

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Parisfahrt 2014

PARISFAHRT der Q11 vom 11. bis 17. Juli 2014 mit Frau Kopp und Herrn Heß

Der 14. Juli, das große Fest zum Nationalfeiertag Frankreichs, und wir waren mittendrin im Herzen von Paris.

Fotoshooting

Doch jetzt mal der Reihe nach. An einem düsteren, wolkenverhangenen Samstagmorgen erreichen wir den Gare de l’Est. Von dort geht es weiter in unsere Jugendherberge im Stadtviertel Marais, um die Koffer auszupacken und erstmal ausgiebig zu duschen. Doch falsch gedacht. Zack, zack, die Koffer in der Abstellkammer untergebracht, beginnt auch schon unter lautem Protest der erste Rundgang an der Seine entlang durch unser Viertel. Nach einer kurzen Stärkung mit Eis in Rosenform am Place des Vosges machen wir uns auf in Richtung Centre Pompidou, um dort zum ersten Mal einen Blick auf den berühmten Eiffelturm zu erhaschen. Müde und hungrig von der langen Zugfahrt und der anstrengenden Wanderung marschieren wir zurück in unsere 4-Sterne-Jugendherberge, wo bereits ein Festmahl von Abendessen duftend auf uns wartet. Um diesen wundervollen ersten Tag perfekt ausklingen zu lassen, unternehmen wir einen weiteren Erkundigungsrundgang durch die Modemetropole, welcher uns an der berühmt-berüchtigten Kathedrale Notre Dame vorbeiführt.
Bewaffnet mit Regenschirmen und Regenjacken (nur die weiblichen Mitglieder der Gruppe versteht sich) geht es am Tag 2 Richtung Tour Montparnasse, um die bilderbuchhafte Aussicht auf ein graues, verregnetes Paris zu genießen. Als Ausgleich für die Nässe gibt es hinterher typisch französische Küche: Crêpes. Weiter zum Musée d’Orsay (auch Busfahren sollte gelernt sein, wenn Metrolinien wegen Sanierungsarbeiten gesperrt sind…) um dort die kilometerlange Schlange zu bewundern. Stattdessen doch lieber ein Rundgang durch den Jardin des Tuileries mit anschließender Besichtigung des Place de la Concorde. Ab dort hat die übermüdete Truppe Freigang, welchen wir selbstverständlich alle dazu nutzen, unsere Bildungsreise durch eine ausgiebige Besichtigung des Louvre zu bereichern.
Tag 3: Endlich ist es soweit. Der Nationalfeiertag Frankreichs bricht an! Da sich Franzosen aufs Feiern verstehen, geht es bereits am früheren Morgen mit einer phänomenalen Flugshow los, gefolgt von unzähligen Paraden und Märschen. Ganz in der Tradition des französischen Festes schenken wir dem berühmtesten Pariser Wahrzeichen am Nachmittag unser schönstes Lächeln. Auch eines der eher unbedeutenden Denkmäler hat unsere Aufmerksamkeit verdient: der Arc de Triomphe. Anschließende Zerstreuung auf der berühmten Pariser Modestraße Champs-Élysées. Um den Tag gebührend zu beenden, geht es des Nachts wieder zum – jetzt festlich beleuchteten – Eiffelturm, um das Feuerwerk zu genießen. Gegen zwei Uhr früh fallen die ersten in ihre Betten, manch andere noch etwas später…(Le concièrge et M. Heß frappent aux portes: «Chut!»)
Der nächste Tag führt uns ins malerische Viertel St-Germain-des-Prés und in die Welt der Bücher in eine ganz und gar nicht französisch anmutende librairie: Shakespeare& Co. Gepflastert mit alten Cafés und kleinen Läden mutet auch das Quartier Latin an als ehemaliges Gelehrtenviertel mit der Université Sorbonne.
Perspektivenwechsel und Entspannung für die Füße: eine Bootsfahrt auf der Seine vorbei am schmalsten Haus und der ältesten Brücke von Paris bis hin zur Notre Dame. Doch diese Pause ist verdient: im Eilschritt geht es die 200 Stufen zur Sacré-Coeur hinauf…

Galeries Lafayette

Für die Kauffreudigen unter uns, machten wir an unserem letzten Tag einen Abstecher in zwei Passages Couverts als auch in die Galéries Lafayette gegenüber der Opéra Garnier. Das große Warenhaus hat eine prächtige Kuppel aus buntem Glas und Schmiedeeisen. Wir betraten die Dachterrasse, und durften einen letzten Blick auf das quirlige Paris genießen, bevor wir unsere Reise bei wohlverdientem Sonnenschein an der Seine entspannt ausklingen ließen.
Um die Stadt richtig kennen zu lernen, war die Zeit zu kurz. Aber warum nicht wiederkommen - in die ville de lumières?
Ein herzliches Dankeschön an Frau Kopp und Herrn Heß, die sich die Zeit nahmen, uns die faszinierende Mischung aus Kultur und Savoir-vivre, die Paris so einzigartig macht, näher zu bringen.
Marion Braun, Magdalena Lankes, Q12