PARISFAHRT der Q11 vom 11. bis 17. Juli 2014 mit Frau Kopp und Herrn Heß

Der 14. Juli, das große Fest zum Nationalfeiertag Frankreichs, und wir waren mittendrin im Herzen von Paris.

Fotoshooting

Doch jetzt mal der Reihe nach. An einem düsteren, wolkenverhangenen Samstagmorgen erreichen wir den Gare de l’Est. Von dort geht es weiter in unsere Jugendherberge im Stadtviertel Marais, um die Koffer auszupacken und erstmal ausgiebig zu duschen. Doch falsch gedacht. Zack, zack, die Koffer in der Abstellkammer untergebracht, beginnt auch schon unter lautem Protest der erste Rundgang an der Seine entlang durch unser Viertel. Nach einer kurzen Stärkung mit Eis in Rosenform am Place des Vosges machen wir uns auf in Richtung Centre Pompidou, um dort zum ersten Mal einen Blick auf den berühmten Eiffelturm zu erhaschen. Müde und hungrig von der langen Zugfahrt und der anstrengenden Wanderung marschieren wir zurück in unsere 4-Sterne-Jugendherberge, wo bereits ein Festmahl von Abendessen duftend auf uns wartet. Um diesen wundervollen ersten Tag perfekt ausklingen zu lassen, unternehmen wir einen weiteren Erkundigungsrundgang durch die Modemetropole, welcher uns an der berühmt-berüchtigten Kathedrale Notre Dame vorbeiführt.
Bewaffnet mit Regenschirmen und Regenjacken (nur die weiblichen Mitglieder der Gruppe versteht sich) geht es am Tag 2 Richtung Tour Montparnasse, um die bilderbuchhafte Aussicht auf ein graues, verregnetes Paris zu genießen. Als Ausgleich für die Nässe gibt es hinterher typisch französische Küche: Crêpes. Weiter zum Musée d’Orsay (auch Busfahren sollte gelernt sein, wenn Metrolinien wegen Sanierungsarbeiten gesperrt sind…) um dort die kilometerlange Schlange zu bewundern. Stattdessen doch lieber ein Rundgang durch den Jardin des Tuileries mit anschließender Besichtigung des Place de la Concorde. Ab dort hat die übermüdete Truppe Freigang, welchen wir selbstverständlich alle dazu nutzen, unsere Bildungsreise durch eine ausgiebige Besichtigung des Louvre zu bereichern.
Tag 3: Endlich ist es soweit. Der Nationalfeiertag Frankreichs bricht an! Da sich Franzosen aufs Feiern verstehen, geht es bereits am früheren Morgen mit einer phänomenalen Flugshow los, gefolgt von unzähligen Paraden und Märschen. Ganz in der Tradition des französischen Festes schenken wir dem berühmtesten Pariser Wahrzeichen am Nachmittag unser schönstes Lächeln. Auch eines der eher unbedeutenden Denkmäler hat unsere Aufmerksamkeit verdient: der Arc de Triomphe. Anschließende Zerstreuung auf der berühmten Pariser Modestraße Champs-Élysées. Um den Tag gebührend zu beenden, geht es des Nachts wieder zum – jetzt festlich beleuchteten – Eiffelturm, um das Feuerwerk zu genießen. Gegen zwei Uhr früh fallen die ersten in ihre Betten, manch andere noch etwas später…(Le concièrge et M. Heß frappent aux portes: «Chut!»)
Der nächste Tag führt uns ins malerische Viertel St-Germain-des-Prés und in die Welt der Bücher in eine ganz und gar nicht französisch anmutende librairie: Shakespeare& Co. Gepflastert mit alten Cafés und kleinen Läden mutet auch das Quartier Latin an als ehemaliges Gelehrtenviertel mit der Université Sorbonne.
Perspektivenwechsel und Entspannung für die Füße: eine Bootsfahrt auf der Seine vorbei am schmalsten Haus und der ältesten Brücke von Paris bis hin zur Notre Dame. Doch diese Pause ist verdient: im Eilschritt geht es die 200 Stufen zur Sacré-Coeur hinauf…

Galeries Lafayette

Für die Kauffreudigen unter uns, machten wir an unserem letzten Tag einen Abstecher in zwei Passages Couverts als auch in die Galéries Lafayette gegenüber der Opéra Garnier. Das große Warenhaus hat eine prächtige Kuppel aus buntem Glas und Schmiedeeisen. Wir betraten die Dachterrasse, und durften einen letzten Blick auf das quirlige Paris genießen, bevor wir unsere Reise bei wohlverdientem Sonnenschein an der Seine entspannt ausklingen ließen.
Um die Stadt richtig kennen zu lernen, war die Zeit zu kurz. Aber warum nicht wiederkommen - in die ville de lumières?
Ein herzliches Dankeschön an Frau Kopp und Herrn Heß, die sich die Zeit nahmen, uns die faszinierende Mischung aus Kultur und Savoir-vivre, die Paris so einzigartig macht, näher zu bringen.
Marion Braun, Magdalena Lankes, Q12