Paris, je t’aime

Im Rahmen des P-Seminars „Organisation einer Parisfahrt“ durften wir fünf Tage in der Hauptstadt Frankreichs verbringen. Nach einer elfstündigen (und schlaflosen) Busfahrt erreichten wir endlich unser Ziel: Paris! Auf dem Weg zu unserer Unterkunft, zur Mije, sammelten wir bereits erste Eindrücke von der Stadt der Liebe. Uns blieb nur eine kurze Pause, denn um die Mittagszeit sollten wir schon den Eiffelturm erklommen haben, von wo aus wir dank des schönen Wetters einen wunderschönen Ausblick genießen konnten. Neben dieser wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit von Paris besichtigten wir auch noch den Louvre und das Musée d’Orsay sowie die Notre Dame und das Centre Pompidou.
Auch weniger berühmte Attraktionen wie der Cimetière du Père-Lachaise, der Jardin du Luxembourg und der Marché aux Fleurs – drei absolute Geheimtipps – standen auf unserer Sightseeing-Liste. Auf der Suche nach ein bisschen Nervenkitzel und um der Hitze zu entkommen, besuchten wir das Reich der Toten: die Katakomben von Paris. Anschließend konnten wir uns bei einer Bootsfahrt auf der Seine entspannen und dabei gleichzeitig den Sonnenuntergang genießen. Auf dem Weg durch die Stadt und entlang der Seine sahen wir immer wieder die Bouquinistes – typische Pariser Straßenbuchhändler – sowie auch die Buchhandlung Shakespeare & Company, die wir am liebsten gar nicht mehr verlassen wollten. Und wer noch ein besonderes Andenken an Paris suchte, wurde in den Passages Jouffroy und des Panoramas fündig.

Iya Traore

Ein point culminant unserer Reise war der Aufenthalt im Viertel Montmartre am Abend. Hier durfte natürlich die Besichtigung der Kirche Sacré Coeur im sogenannten „Zuckerbäckerstil“ nicht fehlen. Auf den Treppen vor dieser Sehenswürdigkeit lauschten wir der Musik mehrerer Straßenkünstler, die uns das französische Flair verspüren ließen und sahen sogar mehrere kleine Feuerwerke, die die ganze Stadt erleuchteten. Dies stimmte uns bereits auf den folgenden Tag ein – den Nationalfeiertag Frankreichs, den 14. Juli. Schon am Morgen erwartete uns in ganz Paris eine ausgelassene Stimmung. Unser Tag begann mit der Militärparade, die entlang der Champs-Elysées zog. Das Spektakel erreichte ihren Höhepunkt, als die französische Luftwaffe Formationen flog und einen Kondensstreifen in den Nationalfarben bleu-blanc-rouge in den Himmel zeichnete. Der ein oder andere konnte zwischen den Menschenmassen sogar einen Blick auf die Limousine des Präsidenten François Hollande erhaschen. Gegen Abend fand das alljährlich klassische Open-Air-Konzert vor dem Eiffelturm statt, welches um 23 Uhr durch das traditionelle Feuerwerk abgerundet wurde. Der Nachhauseweg gestaltete sich jedoch als schwierig, da nicht nur die Straßen, sondern auch die Métro komplett überfüllt waren – doch schließlich fanden wir alle sicher heim und ließen in dieser letzten Nacht noch einmal all die schönen Erlebnisse Revue passieren.
Das Allerwichtigste jedoch kommt zum Schluss: Wir möchten uns herzlich bei Herrn Köpf bedanken, der uns auf unserer Parisfahrt begleitete, und allen voran bei Frau Kopp, die als Kursleiterin und Organisatorin Paris zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Wir wissen Ihr unglaubliches Engagement wirklich zu schätzen! Danke für die vielen schönen Erinnerungen! Wir würden immer wieder mitfahren wollen! Paris, je t’aime!

Carrie Kirmer und Laura Lohr

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