Québec

Québec - Je me souviens

Von Mitte Januar bis Mitte April konnte ich über den BJR eine wunderbare Zeit in Québec, dem französischsprachigen Teil Kanadas verbringen. In Québec angekommen wurde ich mit allen Tücken dieses Landes überrumpelt. Eisige Kälte, mit Wind bis zu -33 Grad und ein Akzent der es wirklich in sich hat! Gott sei Dank sind die Kanadier ein überaus gastfreundliches Volk und alle, sowohl in der Familie als auch in der Schule waren sehr nett und hilfsbereit. Der Unterricht in Kanada unterscheidet sich sehr von dem in Deutschland. Zum Beispiel gibt es ein ganz anderes Lehrer-Schüler-Verhältnis, was man schon darin merkt, dass die Lehrer auch von den Schülern mit dem Vornamen angesprochen werden. Auch das Kurssystem, ähnlich wie das unserer Oberstufe, hat mir sehr zugesagt. Mit meiner Gastfamilie war ich viele Male in La Ville de Québec, der Landeshauptstadt und einmal in Montreal. Auf den , aufgrund der weiten Entfernungen, sehr langen Autofahrten und beim Schneeschuhwandern konnte ich die wunderschöne Landschaft Québecs bewundern. Da ich genau zur Ahornzeit dort war habe ich sehr viel Ahornsirup probiert, den Kanadier zu beinahe allem essen. Und natürlich kam ich auch zu dem Genuss von „Poutine“- Pommes Frites mit Bratensoße und Käse - Es schmeckt besser als es klingt!
In diesen 3 Monaten habe ich Québec lieben gelernt und ich bin froh diese tolle Erfahrung gemacht zu haben!

Quebec

Magdalena Gleis

Paris

Austausch für die Schule? – Nein, für´s Leben!

Ich habe 3 Monate in Montmorency, einer netten kleinen Stadt, 15 km von Paris entfernt, verbracht. Es ist allein schon eine Aufgabe, sich in den Alltag einer anderen Familie, Umgebung und auch noch in einer anderen Familie einzuleben. Alles ist noch nicht vertraut und neu! Aber die wirkliche Herausforderung ist, das dann auch noch in einer fremden Sprache hinzubekommen! Es ist etwas komplett Anderes, ob man eine Sprache nur in der Schule benutzt oder, ob man wirklich damit den Alltag bestreitet. Jeden Tag lernt man mehr dazu, sei es beim Fernsehen oder wenn man sich beim Mittagessen in der Schule mit den Freunden unterhält. Man bekommt viele neue Eindrücke und macht viele Erfahrungen. Außerdem kann man dann auch so manche vertraute Dinge daheim mehr wertschätzen. Daher war die Freude dann, nach 3 Monaten wieder zurückzukommen schon groß. Ich würde aber jederzeit wieder einen Austausch machen, weil man einfach einen riesigen Spaß hat, so vieles Neues lernt und am Ende wirklich stolz auf sich sein kann, diese Herausforderung gemeistert zu haben.

Paris
Cathleen Herrman