Die ADAC Verkehrswelt der ADAC Stiftung machte mit vier großen Zelten und einem LKW für zwei Tage bei uns halt. Wir waren damit, neben Würzburg, der einzige Halt in Bayern. Die Verkehrswelt ist eine modular aufgebaute, bundesweite Roadshow für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren.

Spiele, Selbstversuche und Quizrunden luden die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufen dazu ein, den Straßenverkehr einmal aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.
Die Grundelemente der ADAC Verkehrswelt gliedern sich in fünf Themenschwerpunkte: „Kommunikation“, „Verantwortung“, „Selbstwert“, „Toleranz“ und „Motorik und Wahrnehmung“. Diese verschiedenen Schwerpunkte wurden in Aktionszelten spielerisch vermittelt.

Die Jugendlichen mussten dabei selbst beobachten, einschätzen und reaktionsschnell handeln.
Mit der „Rauschbrille“ konnten die Schülerinnen und Schüler ganz nüchtern erleben, wie sich 0,8 Promille anfühlen. Im nächsten Zelt wurde auf kleinen Rollern virtuell durch den Straßenverkehr gefahren und alltägliche Situationen mussten gemeistert werden. Doch als plötzliche Hindernisse auftauchten, musste auch blitzschnell reagiert werden. Wie groß der „Tote Winkel“ tatsächlich ist, wurde an einem 7,5t LKW demonstriert. In der Rolle des Fahrers erkannten die Schülerinnen und Schüler, in welchem Bereich ein Fahrradfahrer nicht mehr sichtbar ist.
Auch Probleme des digitalen Zeitalters griff die Verkehrswelt mit den sogenannten „Smombies“ auf: Das sind Menschen, die auf ihr Smartphone starren und meist auch noch Kopfhörer tragen. Die mobile Erlebniswelt zeigte den Jugendlichen aus der Sicht von Autofahrern, Radlern und Fußgängern, wie schnell man als Smombie zur Gefahr für sich und andere wird.