Kammerkonzert 2019

Am 13. Februar 2019 gaben sich der Q11-Musikkurs von Frau Schöx-Heilmeier mit zahlreichen musikalischen Talenten in der Aula des Werner-von-Siemens Gymnasiums die Ehre. Das sogenannte Kammerkonzert an unserer Schule ist zu einer lieben Gewohnheit geworden. Seit vielen Jahren finden ambitionierte Schülerinnen und Schüler zu diesem Anlass zusammen, und es erfüllt mit Stolz, wenn man sieht und v.a. hört, was die Jugendlichen und deren Lehrkräfte Jahr für Jahr zusammen auf die Beine stellen. Ein zweistündiges Programm erwartete die Gäste in stimmungsvoller Atmosphäre und schon vor Beginn gab es kulinarische Leckereien sowie erfrischende Getränke, denn ein leerer Magen sorgt bekanntlich für Unruhe. Die Darbietung eines jeden Schülers wurde am Ende des Konzerts mit viel Applaus honoriert. Die Begeisterung war so groß, dass es schließlich noch eine Zugabe gab, in die man am liebsten mit eingestimmt hätte: „Dein ist mein ganzes Herz! Wo du nicht bist, kann ich nicht sein…“ aus der Operette Das Land des Lächelns. Und somit spannte sich an diesem Abend der Bogen über die wichtigsten Musikepochen, angefangen mit dem Barock über die Romantik zur Silbernen Operettenära hin zur Neuen Musik. Man merkte sowohl dem Publikum, als auch den Musikern den Spaß an der Sache an und das lässt darauf hoffen, dass solche musikalischen Projekte auch weiterhin an unserer Schule stattfinden!

 

01_Schumann_Sizilianisch 02_Mozart_Alla_Turca 03_Bach_Praeludium_Fuge_17 04_Pixner_Dreiviertler 05_Debussy_Clair_de_lune 06_Vivaldi_Fruehling 07_Rachmaninov_Humoresque 08_Swiridov_Romance_1 09_Swiridov_Romance_2

 

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Sommerkonzert am Werner-von-Siemens-Gymnasium

Musik als Heilmittel

Am Mittwoch, den 27.6.2018 konnten frustrierte WM-Seher im Werner-von-Siemens-Gymnasium Trost und Ablenkung erfahren: Die zahlreichen jungen Musiker und Musikerinnen der Schule hatten zum Konzert geladen und setzten dem Fußball-Kater Mitreißendes, Wohlklingendes und Lustiges entgegen.

Dabei zeigten sich die vielen Ensembles in ganz unterschiedlichen Genres und Stilen zuhause: Aus dem 18. Jahrhundert wählte das engagierte Nachwuchsorchester einen Auszug aus Händels Wassermusik. Das 19. Jahrhundert wurde abgedeckt durch Joseph Rheinbergers Abendlied, ruhig fließend zu Gehör gebracht vom intonationssicheren Projektchor, und durch Franz Liszts Transzendentale Etüde Nr. 8, furios am Flügel vorgetragen vom diesjährigen Abiturienten Anton Bibikow.
Den Schwerpunkt des Programms bildete jedoch die populäre Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. So zeigten die begeisternden Chöre der Unter- und der Mittelstufe mit recht aktuellen Nummern wie David Guettas Dangerous oder Bruno Mars' Grenade eine mitreißend-souveräne Textbehandlung mit Schmelz und Koketterie. Der von Beatbox und gesungenem Walking Bass unterstützte Seminarchor ließ mit einer Adaption von Sam Cookes Wonderful Time die vergangenen zwei Ausbildungsjahre Revue passieren und bot den Schülern und Schülerinnen im Publikum den Anblick ihrer Lehrkräfte einmal in einem anderen Rahmen. 80er-Jahre-Gefühle wurden bei manchem Zuhörer durch den A-ha-Hit Take On Me geweckt, der in einem anspruchsvollen A-capella-Satz vom gut aufgestellten Schulchor auf die Bühne gebracht wurde.
Die Schülerschaft des Werner-von-Siemens-Gymnasiums überzeugte auch an den Instrumenten: Die Nachwuchs-Big-Band Dirty Tones entwickelte, unterstützt durch versiertes Bass-Spiel, bei Duke Ellingtons Standard It Don't Mean A Thing einen mitreißenden Drive. Einen Höhepunkt des Abends bot das professionell zu nennende Euphonium-Spiel des Abiturienten Benedikt Seidl, der dem titelgebenden Harlequin von Philip Sparke zuerst einfühlsam und dann virtuos-schwindelig Leben einhauchte.
Ein weiterer Akzent des Konzerts lag auf der Filmmusik. Hier gelang es dem Orchester durch sein präzises und beseeltes Spiel mit Pirates of the Caribbean, eine folkig-phantastische Atmosphäre zu erzeugen. Die Big Band bot bei The Bare Necessities aus dem Dschungelbuch differenzierte und exakt gespielte Bläsersätze mit einer variablen Saxophon-Section, klaren Trompeten und krachenden Posaunen – da hielt es manchen nicht mehr auf den Sitzen.
Der Abschluss des Konzerts wurde durch eine Zusammenarbeit von Chor, Orchester und Band markiert, welche das Publikum mit mehreren Stücken aus dem Musical La La Land beschwingt nachhause entließen. Dort wog dann die Niederlage der Nationalelf schon deutlich geringer ...