Marie Weigert, eine ehemalige Schülerin des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, die selbst bereits 2012 an der Paris-Fahrt mit Frau Schmid teilgenommen hat, hat sich nach dem Abi-tur für ein Auslandsjahr in eben dieser idyllischen Stadt entschieden. Nach weiteren zwei Jahren Studium in Berlin ist sie für zwei Auslandssemester im Rahmen des Erasmus-Programms zurückgekehrt und war so genau zu der Zeit, zu der auch das P-Seminar im Juli 2017 nach Paris reiste, dort. Wir haben sie dort getroffen, und sie erzählte uns ein wenig über ihr Leben als deutsche Studentin in Paris, wie sich das Uni-Leben dort gestaltet und was dabei besonders zu beachten ist.

08 Montmartre 22

Wie war es, sich anfangs in Paris einzugliedern? Gab es besondere Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche oder beim Aufbau von sozialen Kontakten? (Insbesondere im Vergleich zu Deutschland/Berlin)

Die sozialen Kontakte waren durch meinen Paris-Berlin-Kontakt gegeben, aber ansonsten ist das schwer in Paris. Die Uni bietet viel weniger Studierenden-Leben (Cafeten, Aufenthalts-orte, kulturelle Veranstaltungen), wo man Leute gut kennenlernen könnte. Für Erasmus-Studierende gibt es allerdings recht viele Partys und Bar-Abende. Nur sich mit Franzosen anzufreunden ist wahrscheinlich schwieriger. Ich bin mir auch relativ sicher, dass ich nicht in den Pariser Freundeskreis gekommen wäre, wäre ich nicht eine Freundin eines Freundes gewesen. Diese etwas elitäre Gruppenbildung ist wahrscheinlich in den meisten Städten zu finden, aber ist mir in Paris überdurchschnittlich aufgefallen.

Weiterlesen auf der Seite Schulleben - Auslandsaufenthalte - Erfahrungsberichte